Kochen für Hund und Mensch – hmmm, lecker!

In den Fusion Rezepten geht es vor allem darum, die Ernährung deines Hundes artgerecht, natürlich und qualitativ hochwertig zu gestalten. Doch dafür ist es nicht nötig, jedes Mal eine eigene Mahlzeit für deine(n) Vierbeiner zu kochen. Vielmehr kannst du für dich und deinen Hund gemeinsam kochen, dabei viel Spaß haben und die Qualität eurer Ernährung nebenbei ganz einfach anheben.
Koche wieder intuitiv 🙂  Du weisst so viel.

Rezepte für den Einstieg

Hier in dieser Kategorie findest du ab sofort meine Fusion -Rezepte. Sie können dich unterstützen und erleichtern dir den Einstieg in das gemeinsame, zeitsparende Kochen für Hund und Mensch.
Weitere wichtige und allgemeine Infos zum Thema Hundeernährung findest du unter Hundeernährung.

Rezept „Marokkanische Nudeln“

Ich verwende grundsätzlich Bio-Qualität, am liebsten Demeter. Dieses Gericht habe ich mit der Zutatenmenge für eine Person (mich), meine Golden Retriever Hündin (12 Jahre alt) und meinen Tibet Terrier (3 Jahre alt) zubereitet.
Die Zubereitung ist entscheidend, denn nicht alle genannten Zutaten kommen auch in den Hundenapf oder auf den Teller 😉

Zutaten
            • 400 g Dinkelnudeln
            • Feldsalat, Cocktailtomaten
            • 1 Zucchini
            • 10 braune Champignons
            • 1 Glas Kichererbsen (vor- oder besser selbstgekocht)
            • Tomatenmark
            • Gemüsebrühe (oder Aurelia Mineralstoffsuppe)
            • Pfeffer
            • Chili
            • Curry – wer hat: Marokkanisches Gewürz / Koriander / Kreuzkümmel
            • Olivenöl, evtl. Kürbiskernöl
            • Hafersahne
            • Weißwein
            • Fleisch aus der Dose (bitte gute Qualität z. B. von Reico, Escapure, …)
            • evtl. Parmesan
Zubereitung
            1. Koche Dinkel-Nudeln im Wasser ohne Salz – besser verdaulich sind sie, wenn sie länger als al dente gekocht werden
            2. Im Hundenapf: Feldsalat für die Hunde klein schneiden (ca. 4 Esslöffel pro Hund) und in den Napf
              Dein Salat: Feldsalat, Cocktailtomaten mit Balsamico, Salz, Olivenöl anmachen 😉 oder wenn du Zeit hast, mach  ein richtig tolles Dressing (z. B. zu dem vorher genannten noch Senf und Ahornsirup – alles kräftig in einem Glas (z. B. gespültes Pestoglas) schütteln)
            3. Gemüsepfanne: Olivenöl gut erhitzen, zuerst die Kichererbsen etwas rösten und dann kurz die Zucchini, Pilze dazu und anbraten
            4. Im Hundenapf: Der Anteil für die Hunde (ca. 1/3) raus aus der Pfanne, rein in den Napf auf den Feldsalat (direkt durchrühren, damit wird der Feldsalat aufgespalten für die Hundeverdauung) und die Kichererbsen „matschen“ (geht gut mit einem gespülten Pestoglas 😉 mit der Gabel ist es anstrengend)
            5. Dein Gemüse: Lösche dein Gemüse mit Weißwein ab, füge etwas Tomatenmark und  Gemüsebrühe hinzu (z. B. Aurelia Mineralstoffsuppe), Curry-Gewürz, Pfeffer und sei kreativ ;-), dann die Nudeln kurz dazu – köcheln lassen, bis der Hundenapf fertig ist 😉
            6. Im Hundenapf: 4 Esslöffel „Reico“ o.Ä. aus der Dose – Wild, 1 Schuss Kürbiskernöl
              Nahrungsergänzungsmittel je nach Bedarf – bitte lass dich hierzu beraten: OPC, Vitamin D, Mineralstoffpulver, Regenerativ-Pulver,…
            7. Dein Gemüse: Mit Hafersahne ablöschen, kurz erhitzen – Abschmecken – Fertig  

              Und wenn es nicht vegan sein soll, dann pack noch Parmesan drauf 🙂

Und jetzt die Große Frage: Wer bekommt das Essen zuerst?

Also ich mache es einfach unterschiedlich (weil das Wuffi-Futter ja auch oft noch abkühlen muss) und selbst wenn die zwei als erstes Essen, folgt keine Dominanz, sondern ein glückliches Schnauzenlecken und dankbare Blicke, während ich dann mein Essen genieße.

Kurzer Extra-Tipp: Als Nachtisch für die Hunde 🙂 : kurz angebratenen Ochsenschwanz aus der Pfanne.
Guten Appetit!

Tollen Tag euch!

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