Wie viele Hunde leben auf dieser Welt größtenteils vegetarisch?

Diese Frage kann neue Perspektiven eröffnen. Bekommen wirklich alle Hunde so viel Fleisch wie unsere deutschen Haushunde?

Und wie überlebten die früheren Hofhunde? Erstaunlicherweise wurden sie häufig gesund sehr alt. Kennt ihr noch die Geschichten der Hofhunde der Großeltern? Was haben diese gefressen? Ich kann es nicht genau sagen, aber sicher nicht 800 g bestes Muskelfleisch am Tag. Und was steht wohl bei den wilden Hunden in Indien, Indonesien, Afrika und Südamerika auf dem Speiseplan?

WIE ich auf den vegetarischen hund kam

Yeshi mein Tibet-Terrier hat mich vieles gelehrt, unter anderem dass er nicht so viel Fleisch mag. Von Grund auf heikel – servierten wir ihm als Welpe oft mehrere Menüs ( 😉 er war wirklich schlank). Seltsamerweise bevorzugte er vegetarische Gerichte wie beispielsweise Nudeln mit Butter und Salat, Kichererbsen mit Gemüse und Hüttenkäse, vor dem besten Fleisch (egal ob roh, gebraten, bio oder konventionell).

Wir fütterten nun mehr Gemüse, Hirse, Kichererbsen, Buchweizen und zwischendurch auch Bio-Hackfleisch darunter. Wenn die Zeit eng war gab es auch Trockenfutter oder einmal Dose.

Vegetarisch und gesund?

Am meisten profitierte Shanti, damals 9 Jahre alt, jetzt fast 12 Jahre alt. Sie nahm ab, wurde leichter, fitter und gesünder. Viele Hunde die mit mir und Buddha Dogs arbeiteten haben diese Variante des Essens ausprobiert – viele wurden gelassener, ausgeglichener, weniger aggressiv. 

Nicht nur für den Hund eine gute Wahl

Als Psychologin ist mir klar, dass meine Erfahrungen keine Statistik sind. Aber was fühlst du dazu – in deinem Herz – , wenn du das, was dir von der millionenschweren Futtermittelindustrie erzählt wird, ausblendest?  

Klimawandel – weniger Fleisch essen könnte helfen – unsere Hunde sind bestimmt mit dabei – ich bin überzeugt: Es geht mit weniger Fleisch!

Artgerechte Haltung – wo kommt das Fleisch her das du fütterst? Bist du sicher, es war nicht eines dieser Rinder, die vom Allgäu in die Türkei gefahren, dort unter schlimmen Bedingungen geschlachtet und die Reste wieder zurückgekarrt wurden?
Gestresste Tiere – Schnellzucht – lange Transportwege – Antibiotika – u. v. m. . Willst du das wirklich deinem Hund füttern?

Es gibt Alternativen:

 Und vorallem: Fühle dich in deinen Hund hinein – Was braucht dein Hund?

🙂 Probiere es aus – es gibt so viel!

Von Herzen

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